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Neues E-Learning zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gemäß GWVO Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung können nahezu alle Bereiche eines Unternehmens betreffen. Auffälligkeiten zeigen sich dabei nicht nur in großen oder komplexen Transaktionen. Auch widersprüchliche Kundendaten, ungewöhnliche Verhaltensweisen, nicht nachvollziehbare Zahlungen oder Veränderungen in einer bestehenden Geschäftsbeziehung können relevante Hinweise liefern. Das E-Learning zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gemäß GWVO vermittelt allen Mitarbeitenden die notwendigen Grundlagen, um solche Situationen frühzeitig zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. In rund 60 Minuten erhalten die Teilnehmenden einen verständlichen Überblick über Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, die Anforderungen der europäischen Geldwäscheverordnung und die eigene Verantwortung im Arbeitsalltag. Praxisfälle, Visualisierungen und interaktive WissensfragenRead More →

AMLA-Leitlinien zur laufenden Überwachung von Geschäftsbeziehungen gemäß Art. 26 Abs. 5 GWVO Die Entwurfs-Leitlinien der Anti-Money Laundering Authority (AMLA) zur laufenden Überwachung von Geschäftsbeziehungen gemäß Art. 26 Abs. 5 der Verordnung (EU) 2024/1624 (GWVO) stellen einen der wichtigsten Umsetzungsschritte im Rahmen des neuen europäischen Geldwäschepräventionsregimes dar. Artikel 26 GWVO verpflichtet Verpflichtete dazu, Geschäftsbeziehungen sowie die von Kunden durchgeführten Transaktionen fortlaufend zu überwachen. Auf den ersten Blick mag dies wie eine Fortführung des klassischen Transaktionsmonitorings und der regelmäßigen Aktualisierung von KYC-Daten erscheinen. Die AMLA verfolgt jedoch einen deutlich umfassenderen Ansatz. Die Leitlinien entwickeln die laufende Überwachung zu einem ganzheitlichen Customer-Lifecycle-Framework weiter. Dieses verbindet Customer Due DiligenceRead More →

Neues Rahmenwerk für Finanzsanktionen gemäß GWVO Die neue EU-Geldwäscheverordnung (GWVO) verändert die Rolle von Finanzsanktionen innerhalb der europäischen GW/TF-Compliance grundlegend. Historisch haben viele Institute Sanktions-Compliance und GW/TF-Compliance als operativ getrennte Disziplinen behandelt: Unter der GWVO verschwindet diese Trennung weitgehend. Die Verordnung integriert Finanzsanktionen direkt in: Das Ergebnis ist eine neue EU-weite Compliance-Architektur, in der Sanktions-Compliance zu einer zentralen GW/TF-Pflicht wird. Was sind Finanzsanktionen? Die GWVO definiert Finanzsanktionen als: direkt oder indirekt, an benannte Personen oder Organisationen. Die Definition umfasst Sanktionen, die erlassen wurden auf Grundlage von: Dies umfasst: Die Verordnung erfasst ausdrücklich auch: Dies ist eine der wichtigsten operativen Änderungen, die durch die GWVO eingeführtRead More →

EBA-Leitlinien zu Sanktionen: Neue EU-Sanktionsregeln, aufsichtsrechtliche Konflikte und die Zukunft der grenzüberschreitenden Compliance Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat zwei wegweisende Leitlinienpakete zu internen Strategien, Verfahren und Kontrollen veröffentlicht, mit denen die Umsetzung unionsrechtlicher und nationaler restriktiver Maßnahmen sichergestellt werden soll. Die Leitlinien verändern grundlegend, wie Finanzinstitute, Zahlungsdienstleister (PSPs) und Kryptowerte-Dienstleister (CASPs) Sanktions-Compliance in der Europäischen Union umsetzen müssen. Es geht längst nicht mehr nur um das Screening gegen Sanktionslisten. Der neue Rahmen schafft eine umfassende aufsichtsrechtliche Architektur, die folgende Bereiche umfasst: • Governance• Verantwortlichkeit der Geschäftsleitung• Risikobewertungen zu restriktiven Maßnahmen• KYC und wirtschaftliches Eigentum• Transaktionsscreening• Erkennung von Sanktionsumgehungen• Überwachung von Kryptowerten• Einfrier- und Eskalationsverfahren• PrüfungRead More →

Zentrale Datenbank zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung: Delegierte Verordnung (EU) 2024/595 Mit der Delegierten Verordnung (EU) 2024/595 der Kommission hat die Europäische Union den operativen und rechtlichen Rahmen für eine der wichtigsten aufsichtlichen Entwicklungen in der europäischen Geldwäschebekämpfung geschaffen: die EU-weite zentrale Datenbank zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, allgemein bekannt als EuReCA. Die Verordnung ergänzt die Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 und legt detaillierte Regeln fest für: • wesentliche GW/TF-Schwachstellen,• aufsichtliche Meldepflichten,• Informationsaustausch,• aufsichtliche Koordination,• Vertraulichkeit,• und Datenschutz. Auch wenn die Verordnung auf den ersten Blick hoch technisch erscheint, sind ihre Auswirkungen strategisch und transformativ. Erstmals schafft die EU eine zentralisierte aufsichtliche Informationsinfrastruktur, dieRead More →

EBA Anti-De-Risking-Leitlinien: Effektives GW/TF-Risikomanagement und Zugang zu Finanzdienstleistungen Über Jahre hinweg reagierten viele Finanzinstitute auf erhöhte GW/TF-Risiken mit einer einfachen Lösung: Den Kunden ablehnen. Diese Praxis — üblicherweise als „De-Risking“ bezeichnet — verbreitete sich in der gesamten EU und betraf insbesondere: • Flüchtlinge,• Asylsuchende,• Zahlungsinstitute,• Fintechs,• NGOs/NPOs,• Kunden mit Bezug zu Hochrisiko-Jurisdiktionen,• politisch exponierte Personen (PEPs),• schutzbedürftige Personen ohne klassische Identitätsdokumente. Nun hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) die aufsichtsrechtliche Perspektive grundlegend verändert. Mit der Veröffentlichung der EBA-Leitlinien zu Strategien und Kontrollen für ein wirksames Management von ML/TF-Risiken bei der Gewährung des Zugangs zu Finanzdienstleistungen (EBA/GL/2023/04) wird von Instituten nicht länger erwartet, Risiken schlicht zu vermeiden.Read More →

Neue unternehmensweite Risikoanalyse (BWRA) nach Artikel 10 GWVO Die Europäische Union gestaltet die Governance zur Bekämpfung von Geldwäsche grundlegend neu. Eine der wichtigsten Änderungen unter der Verordnung (EU) 2024/1624 (GWVO) ist der neue Rahmen für die unternehmensweite Risikoanalyse, die sogenannte Business-Wide Risk Assessment (BWRA), nach Artikel 10 AMLR. Für viele Verpflichtete wurde die BWRA bislang häufig behandelt als: Diese Zeit geht zu Ende. Mit der Veröffentlichung der AMLA-„Consultation on the draft Guidelines on business-wide risk assessment“ wird die künftige aufsichtliche Richtung sichtbar. Die neue BWRA entwickelt sich zu einem vollständig operativen GW/TF-Risiko-Governance-Rahmenwerk, das zu einem der zentralen Prüfungsgegenstände der künftigen GW/TF-Aufsicht in der EU werdenRead More →

AMLA Datenerhebungs- und Testübung Test des zukünftigen EU-AML-Aufsichtsrahmens Im März 2026 hat die Europäische Anti-Geldwäsche-Behörde (AMLA) eine Datenerhebungs- und Testübung gestartet, die darauf abzielt, ihre EU-weiten Modelle zur Risikobewertung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (GW/TF) zu kalibrieren. Die Übung stellt einen der ersten operativen Schritte hin zu der neuen europäischen AML-Aufsichtsarchitektur dar, die durch das EU-AML-Paket geschaffen wurde. Ihr Hauptziel ist die Entwicklung einer harmonisierten Methodik zur Bewertung von GW/TF-Risiken bei Kredit- und Finanzinstituten in der Europäischen Union. Die erhobenen Daten werden AMLA dabei unterstützen, Modelle zu entwickeln, die zur Auswahl von Instituten für die direkte EU-Aufsicht ab 2028 verwendet werden. Warum AMLA Daten erhebt DieRead More →

Pflicht zur Aktualisierung von Kundeninformationen (Art. 26 Abs. 2 GWVO) Art. 26 Abs. 2 der Verordnung (EU) 2024/1624 (GWVO/AMLR) verpflichtet Verpflichtete im Rahmen der laufenden Überwachung sicherzustellen, dass die maßgeblichen Unterlagen, Daten oder Informationen des Kunden auf aktuellem Stand gehalten werden. Der Zeitraum zwischen Aktualisierungen richtet sich nach dem mit der Geschäftsbeziehung verbundenen Risiko und darf folgende Höchstfristen nicht überschreiten: Diese Fristen sind zwingende Obergrenzen („keinesfalls überschreiten“). Eine Verlängerung ist unzulässig. Beziehungsbezogene Aktualisierung (Erwägungsgrund (71)) Erwägungsgrund (71) konkretisiert die Reichweite dieser Pflicht: Werden im Rahmen einer Geschäftsbeziehung mehrere Produkte oder Dienstleistungen bereitgestellt, ist die Aktualisierung von Informationen, Daten und Unterlagen nicht auf das einzelne ProduktRead More →

Neue Aufbewahrungsfristen unter Art. 77 GWVO Mit der Verordnung (EU) 2024/1624 (GWVO) führt die Europäische Union erstmals einen vollständig harmonisierten und unmittelbar anwendbaren EU-Rechtsrahmen für die Aufbewahrung von Aufzeichnungen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (GW/TF) ein. Artikel 77 GWVO ersetzt die bislang divergierenden nationalen Regelungen zur GW/TF-Dokumentation durch einen einheitlichen, verbindlichen Standard, der festlegt, Für Verpflichtete ist Artikel 77 GWVO eine zentrale Vorschrift an der Schnittstelle von GW/TF-Compliance, aufsichtsrechtlicher Prüfbarkeit und Datenschutzrecht. Von nationalen GW/TF-Aufbewahrungsregeln zur EU-weiten Harmonisierung Unter den bisherigen Geldwäscherichtlinien wurden Aufbewahrungspflichten durch nationales Recht umgesetzt. Dadurch unterschieden sich Aufbewahrungsfristen, Löschpraktiken und Archivierungskonzepte teils erheblich zwischen den Mitgliedstaaten. Artikel 77 GWVO beendetRead More →